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Kulturelle Rahmenbedingungen des Philosophierens am Beispiel China

1. Oktober bis 3. Oktober

Dozent: Prof. Dr. Tilman Borsche

Denkt China anders? Diese Frage, so berechtigt sie ist, urteilt bereits – und sie urteilt vorschnell. Denn mit „Denken“ wird hier, ganz europäisch, das diskursive Denken in Begriffen, Urteilen und Schlüssen vorgestellt, angenommen, vorausgesetzt. Doch dieser Begriff des Denkens unterläuft den Sinn der Eingangsfrage.

Ausgehend von der bedauer­lichen Tatsache, dass uns die chinesische Sprache, Schrift und Literatur, kurz: die Ausdrucksformen chinesischen „Denkens“ so fremd sind, dass uns ein direkter Zugang verschlossen ist, schlage ich für das Seminar einen zweistufigen indirekten Zugang vor.
(a) Wir lesen und vergleichen einschlägige Texte von zwei renommierten franzö­sisch-sprachigen Sinologen der Gegenwart, François Jullien und Jean-François Billeter (in deut­schen Übersetzungen). Die beiden Autoren entwickeln gegensätzliche Zugänge zum Verständnis chinesischer Kultur, die im kontrastiver Lektüre die Schwierigkeiten beim Verständnis chinesischen „Denkens“ aufscheinen lassen.
(b) Anschlie­ßend werden wir von den TeilnehmerInnen ausgewählte Kurz­texte aus dem „Zhuangzi“, einem Grundtext der daoistischen Philosophie, in einer kommentierten Ausgabe von Henrik Jäger diskutieren.

Details

Beginn:
1. Oktober
Ende:
3. Oktober
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Philosophisches Seminar
E-Mail:
info@philosophisches-seminar.org
Website:
https://philosophisches-seminar.org

Veranstaltungsort

Kloster Machern
An der Zeltinger Brücke, 54470 Bernkastel-Kues
Machern, Rheinland-Pfalz Deutschland
+ Google Karte
Website:
https://philosophisches-seminar.org

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