Begleitstudium
Philosophie
Die Philosophie geht den Dingen und dem Menschen auf den Grund. An fünf Wochenenden im Jahr widmen wir uns gemeinsam lesend und denkend den Fragen, die im Fachstudium, in der Ausbildung oder beim Berufseinstieg zu kurz kommen oder nicht gestellt werden können – philosophische Fragen, die auf grundlegende und selbst errungene Orientierung im eigenen Leben und in der Welt abzielen.
Seminare zur
Geistesgeschichte
Wir gehen Spuren geistesgeschichtlicher Motive nach, die das genuin Menschliche und dessen mögliche Zukunft in bildhafter Form entwerfen, den Verstand und die Vernunft übersteigend. Vertiefend bieten wir Alumni-Seminare zu spirituellen Texten der Spätantike an, insbesondere zum Neuen Testament in seinem geistesgeschichtlichen Zusammenhang.
Werdebuch
Prozessuales, lebendiges Denken ist eine Fähigkeit, die wir für die Zukunft brauchen. Die Gespräche über diese Aufgabe haben die AutorInnengruppe zusammengeführt. Werdebuch¹ und Werdebuch² sind entstanden aus einer Zusammenarbeit von Mitgliedern des Philosophischen Seminars und Wolfgang Gutberlet, dem ehemaligen Inhaber und Geschäftsführer von tegut….
Aktuelles aus dem Philosophischen Seminar
Neuerscheinung: „Der Geist der Mystik als Ursprung der Naturphilosophie – eine Relektüre Karl Joëls“
„Heute aber – wo ist die gemeinsame Atmosphäre des Geistes, wo die Weltanschauung, die in uns klingt oder sich um uns,...
Gespräch: Welches Denken führt in die Zukunft? – Harald Schwaetzer
Unsere Gegenwart befindet sich in einem grundlegenden Wandel – mit großen Chancen und neuen Möglichkeiten, aber auch...
Das Philosophische Seminar wird zum eigenständigen Verein
Das Philosophische Seminar wird tätig „auf den Gebieten von Forschung, Lehre und Weiterbildung, aber auch durch...
Phänomenologische Naturwahrnehmung und politische Urteilskraft im Zeitalter des Anthropozäns
Anlässlich des Seminars über Phänomenologische Naturwahrnehmung und politische Urteilskraft seien hier einige Gedanken...
Zum Begleitstudium II: „Philosophieren ist kein job“
Günther Anders schreibt in seinen Philosophischen Stenogrammen: „Philosophieren ist kein job. Sondern eine Beschäftigung, die darin besteht, dass man sich für die Versuchungen durch philosophische Fragen pausenlos offenhält.“
Zum Begleitstudium I: Denken ist „zu nichts nütze“
Hannah Arendt schreibt in ihren Überlegungen zum Denken: „Das Denkvermögen ist für den gewöhnlichen Lauf der Dinge nicht nur ‚zu nichts nütze‘ […], sondern es ist auch in gewissem Sinne selbstzerstörerisch, [indem] es sich mit dem Denken so verhält, wie mit dem Schleier der Penelope…“





