Begleitstudium Philosophie

Wahrheit, Natur, Technik, Geschichte, Moral, Freiheit…?

Mit dem Begleitstudium Philosophie laden wir Auszubildende und Studierende seit 2022 dazu ein, gemeinsam Texte zu erarbeiten und größere Zusammenhänge zu verstehen. Im Sinne eines überregionalen Studium generale widmen wir uns dabei Fragen, die im Fachstudium, in der Ausbildung oder im Berufsalltag zu kurz kommen oder nicht gestellt werden können – philosophischen Fragen, die auf eine grundlegende und selbst errungene Orientierung im eigenen Leben und in der Welt abzielen. Bei der Arbeit an diesen Fragen begegnen wir dem vielfältigen und überraschenden Erbe europäischer Philosophie und Geistesgeschichte.

Fünf zusammenhängende Wochenenden widmen wir fünf bis heute prägenden und entscheidenden Themen der Philosophiegeschichte: von der Frage nach einem Philosophieren für unsere Zeit, über die Geschichte der Wahrheit, das Verhältnis von Natur und Technik, der Bedeutung von Geschichte bis zu den Themen Geist und Freiheit. Dabei legen wir den Fokus auf entscheidende Weichenstellungen – wie hat die Philosophie unsere Welt und unser Denken geprägt? – und Denkbewegungen, die für die Gegenwart fruchtbar werden können. Mit dem Begleitstudium bieten wir einen alternativen Bildungsraum, in dem es nicht um Leistung und Wissen geht, sondern um einen entschleunigten Prozess des gemeinsamen Denkens und Verstehens.

Warum gerade Philosophie?

Die Philosophie geht den Dingen und uns Menschen auf den Grund.

Als Bewegung des Staunens und Fragens ergründet sie Mensch, Welt und Geist und führt als Prozess der Verwurzelung im Denken zu Orientierung und Sinn. Dabei erscheint die Vergangenheit nicht vergangen, sondern als fruchtbare Quelle für Denkwürdiges und Neues.

Angesichts der Spezialisierung und Ökonomisierung heutiger Bildung kann gerade eine nicht bloß zweckorientierte Philosophie die Selbst- und Weltgestaltung überhaupt wieder ermöglichen.

Was habe ich davon?

Die Beschäftigung mit der Geschichte des menschlichen Fragens und Denkens lässt Dich aus dem Festen, Gegebenen der Gegenwart und ihren wenig bewussten Vorentscheidungen heraustreten und von dort aus neu in das eigene Leben, das Studium und die Mitgestaltung der Welt eintauchen.

An Texten und Kunstwerken schulen wir die Beweglichkeit und Klarheit des Denkens, üben uns in der Wahrnehmung und gehen intensiv ins Gespräch über die Bedeutung all dessen für die Gegenwart. Die gleichbleibende Gruppe von Teilnehmenden aus unterschiedlichen Disziplinen ist Impulsgeberin und Unterstützerin auf diesem Weg.

Es kann ein Teilnahme-Zertifikat (5 ECTS-Punkte) ausgestellt werden, die Anrechnung liegt jedoch im Ermessen Deiner Hochschule.

Auf einen Blick

Philosophisches Studium generale für alle Studis/Azubis U30

Zeiten
Fünf Wochenenden zwischen Dezember 2026 und Juni 2027 (Termine),
jeweils Freitag 17 Uhr bis Sonntag 13 Uhr.

Ort
Stuttgart (Stadtmitte), außer Exkursion

Leitung
Dr. Johanna Hueck, M.A. Fabian Warislohner (Details)

Kontakt

Aktuelles
Instagram

Kosten
500 EUR/Jahr (Details)

Die Anmeldung für das Begleitstudium 2026/27 öffnet im Juni. Für Fragen und Vormerkungen sind wir jederzeit per E-Mail erreichbar.

Auf einen Blick

Philosophisches Studium generale für alle Studis/Azubis U30

Zeiten
Fünf Wochenenden zwischen Dezember 2026 und Juni 2027 (Termine),
jeweils Freitag 17 Uhr bis Sonntag 13 Uhr.

Ort
Stuttgart (Stadtmitte), außer Exkursion

Leitung
Dr. Johanna Hueck, M.A. Fabian Warislohner (Details)

Kontakt

Aktuelles
Instagram

Kosten
500 EUR/Jahr (Details)

Die Anmeldung für das Begleitstudium 2026/27 öffnet im Juni. Für Fragen und Vormerkungen sind wir jederzeit per E-Mail erreichbar.

Wahrheit, Natur, Technik, Geschichte, Moral, Freiheit…?

Mit dem Begleitstudium Philosophie laden wir Auszubildende und Studierende seit 2022 dazu ein, gemeinsam Texte zu erarbeiten und größere Zusammenhänge zu verstehen. Im Sinne eines überregionalen Studium generale widmen wir uns dabei Fragen, die im Fachstudium, in der Ausbildung oder im Berufsalltag zu kurz kommen oder nicht gestellt werden können – philosophischen Fragen, die auf eine grundlegende und selbst errungene Orientierung im eigenen Leben und in der Welt abzielen. Bei der Arbeit an diesen Fragen begegnen wir dem vielfältigen und überraschenden Erbe europäischer Philosophie und Geistesgeschichte.

Fünf zusammenhängende Wochenenden widmen wir fünf bis heute prägenden und entscheidenden Themen der Philosophiegeschichte: von der Frage nach einem Philosophieren für unsere Zeit, über die Geschichte der Wahrheit, das Verhältnis von Natur und Technik, der Bedeutung von Geschichte bis zu den Themen Geist und Freiheit. Dabei legen wir den Fokus auf entscheidende Weichenstellungen – wie hat die Philosophie unsere Welt und unser Denken geprägt? – und Denkbewegungen, die für die Gegenwart fruchtbar werden können. Mit dem Begleitstudium bieten wir einen alternativen Bildungsraum, in dem es nicht um Leistung und Wissen geht, sondern um einen entschleunigten Prozess des gemeinsamen Denkens und Verstehens.

Warum gerade Philosophie?

Die Philosophie geht den Dingen und uns Menschen auf den Grund.

Als Bewegung des Staunens und Fragens ergründet sie Mensch, Welt und Geist und führt als Prozess der Verwurzelung im Denken zu Orientierung und Sinn. Dabei erscheint die Vergangenheit nicht vergangen, sondern als fruchtbare Quelle für Denkwürdiges und Neues.

Angesichts der Spezialisierung und Ökonomisierung heutiger Bildung kann gerade eine nicht bloß zweckorientierte Philosophie die Selbst- und Weltgestaltung überhaupt wieder ermöglichen.

Was habe ich davon?

Die Beschäftigung mit der Geschichte des menschlichen Fragens und Denkens lässt Dich aus dem Festen, Gegebenen der Gegenwart und ihren wenig bewussten Vorentscheidungen heraustreten und von dort aus neu in das eigene Leben, das Studium und die Mitgestaltung der Welt eintauchen.

An Texten und Kunstwerken schulen wir die Beweglichkeit und Klarheit des Denkens, üben uns in der Wahrnehmung und gehen intensiv ins Gespräch über die Bedeutung all dessen für die Gegenwart. Die gleichbleibende Gruppe von Teilnehmenden aus unterschiedlichen Disziplinen ist Impulsgeberin und Unterstützerin auf diesem Weg.

Es kann ein Teilnahme-Zertifikat (5 ECTS-Punkte) ausgestellt werden, die Anrechnung liegt jedoch im Ermessen Deiner Hochschule.

Postkarte Denkwürdig! Begleitstudium Philosophie

Worum geht es uns im Begleitstudium?

Transkript Dr. Johanna Hueck (Dozentin)

Johanna Hueck, Dozentin im Begleitstudium:
Was mich sehr begeistert an der Arbeit im Begleitstudium und an dem gemeinsamen Denken in dieser Konstellation ist, dass die Menschen ganz unterschiedliche Hintergründe mitbringen und dass es so eine ganz grundlegende Neugier gegenüber der Philosophie gibt, die nicht schon so stark vorgeprägt ist. Also eine ganz große Offenheit und dadurch die Philosophie sehr grundlegend bewegt werden kann.
Unser Ansatz ist es, die überlieferten klassischen philosophischen Texte sehr ernst zu nehmen. Also erstens geht es uns darum, dass die philosophischen Traditionen, auf denen unsere gegenwärtigen Fragen fußen, dass die eben eine Relevanz haben heute auch und diese Texte insofern ernst zu nehmen, als wir sie wirklich Wort für Wort im Originaltext lesen. Wir gehen da meistens, oder beliebt ist die Methode des Close Reading: Also wo wir wirklich Wort für Wort an einem Text entlang gehen und diese Worte als, also fragwürdig werden lassen. Sie nicht als selbstverständlich nehmen, sondern sie eben als Fragen nehmen und versuchen daran, selbst ins Denken zu kommen.
Also ich selbst war in den letzten Jahren vor allem sehr intensiv in der Schelling-Forschung. Ich habe eine Dissertation geschrieben an der Uni Freiburg zu Schelling, zum mittleren und späten Schelling. Ich habe mich aber auch intensiv mit Schellings naturphilosophischen Schriften auseinandergesetzt, bin da immer wieder auf Tagungen. Dieses Motto denkwürdig, da haben wir schon länger gegrübelt, was wir dem Begleitstudium für ein Motto oder für einen Titel geben wollen. Und dieses, dass Dinge es wert sind oder würdig sind, bedacht zu werden, das ist glaube ich so etwas, was für mich ein Kern auch des Begleitstudiums ist. Und diese Erfahrung zu machen miteinander in der Gruppe, dass Dinge bedenkenswert sind und man nicht so über die Dinge hinwegfährt, so flüchtig. Das ist doch etwas, was mir besonders Freude macht.

Transkript Fabian Warislohner (Dozent)
Fabian Warislohner, Dozent im Begleitstudium:
Philosophie hat auf jeden Fall was Unzeitgemäßes und ich glaube, dass das gerade die Stärke der Arbeit ist, die wir hier anbieten, dass wir die Möglichkeit geben, sich mal rauszuziehen aus dem, was allzu aktuell ist, was allzu nah ist, das zu verlangsamen und mit etwas Abstand darauf zu schauen.
Die Fragen, die mich beschäftigen, haben zum Beispiel viel mit Technikphilosophie zu tun. Es ist eine Frage, wie stehen wir Menschen eigentlich zu dem, was wir aus uns herausstellen, was wir produzieren? Verstehen wir das eigentlich? Können wir die Konsequenzen von dem, was wir schaffen, es muss ja nicht gleich eine Atombombe sein, aber das ist wohl das eklatanteste Beispiel, können wir die Konsequenzen davon wirklich uns vorstellen, können wir die fühlen? Und was müssen wir vielleicht als Menschen tun, um der Technik, die wir produzieren, die wir in die Welt stellen, wieder hinterher zu kommen und vielleicht sogar die zu überholen, sodass wir nicht in einer ständigen Entwicklung eigentlich der Technik sind und uns nicht fragen, wie ist eigentlich die Entwicklung des Menschen, die wir wollen und die wir verfolgen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein philosophisches Fachstudium vielleicht nicht für so viele Menschen wirklich das Richtige ist, was sie brauchen, sondern dass es eher darum geht, mit der Philosophie Impulse zu geben, Erfahrungen zu ermöglichen, vielleicht auch Räume zu eröffnen, vielleicht auch zu verlangsamen, was sonst im Alltag immer wieder ganz schnell passiert und gefordert wird. Für mich persönlich ist es sehr heilsam, so mit Philosophie auch umzugehen, nicht auf ein Ziel hin, auf den Abschluss eines Studiums hin, mit dem entsprechenden Anspruch trotzdem, aber auf die Menschen hin, die zu uns kommen und sich eine Begleitung wünschen für ihre Studien, für ihre Ausbildungsgänge, wo halt eben bestimmte Fragen, philosophische Fragen keine Rolle spielen.

Wie sieht ein Seminarwochenende aus?

Transkript Fabian Warislohner (Dozent, Ablauf)

Fabian Warislohner, Dozent im Begleitstudium:
Unsere Wochenenden gehen von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag. Freitag ist der Einstiegstag. Wir versuchen, die Wochenenden auch immer ein bisschen unterschiedlich zu gestalten, aber es ist schon so, dass wir das Thema des Wochenendes gemeinsam wie eröffnen: dass wir Fragen dazu sammeln, dass wir eine Vorbereitungsaufgabe besprechen. Dann wollen wir ziemlich bald auch in die Begegnung mit dem ersten Text kommen. Das heißt, wir fangen am Freitag auch schon an, wirklich inhaltlich zu arbeiten.
Der Samstag ist dann unser Tag, wo wir in die Tiefe gehen, wo wir weiterarbeiten mit den Texten, mit den Fäden, die wir am Freitag aufgemacht haben. Wo wir vielleicht auch mal kurz rausgehen, eine kleine Wahrnehmungsübung draußen machen, wenn es passt. Wir haben mittags ein gemeinsames Mittagessen. Und wenn es dann Abend wird und die Kräfte schon etwas nachlassen, ist es so, dass wir auch von unserer Seite einen kleinen Vortrag mitbringen können, wo wir zum Beispiel besprechen: Was hat das Thema mit aktuellen Debatten politisch, philosophisch zu tun? Um dann abends vielleicht den Abend noch ausklingen zu lassen gemeinsam.
Der Sonntag ist nicht unser Abreisetag, sondern erstmal unser Abschlusstag. Das heißt: Wir legen vielleicht nochmal einen kleinen anderen Akzent in das Thema. Zum Beispiel bei einem Wochenende über Wahrheit fragen wir mit Nietzsche dann: Warum wollen wir eigentlich nach Wahrheit fragen? Also wir bringen wie nochmal einen neuen Gedanken rein. Und wir versuchen auch, sowohl dieses Wochenende nochmal Revue passieren zu lassen, zu gucken, was hat sich verändert seit Freitag? Wie gehen wir mit diesen Themen jetzt auch weiter nach Hause? Wie stehen diese Themen im Zusammenhang mit den anderen Wochenenden? Wo wollen wir vielleicht auch beim nächsten Wochenende noch inhaltlich anknüpfen?
Das Begleitstudium besteht aus fünf Wochenenden zu Themen, die wir schon festgelegt haben, aber welche Texte wir dann lesen, welche Fragen wir im Einzelnen bedenken, das entsteht gemeinsam mit der Gruppe. Das heißt, wenn Du ein bestimmtes Anliegen hast, ein bestimmtes Thema, schreibe uns das am besten schon im Motivationsschreiben, dann können wir gucken, zu welchen der Wochenenden passt es und das dann unterbringen.

Transkript Muriel (Teilnehmende, Ablauf)

Muriel, Teilnehmende des Begleitstudiums:
Ganz praktisch sieht ein Wochenende so aus, dass wir alle aus verschiedenen Ecken von Deutschland, teilweise auch, also ich hier zum Beispiel aus Österreich, angefahren kommen und uns treffen am Nachmittag, 5 Uhr, hier alle eintrudeln. Und es gibt immer erstmal so eine Runde, wo wir einfach ganz kurz sagen: Wo kommen wir gerade her, wie sind wir da? Einfach um im Raum zusammen anzukommen. Und dann ist eigentlich der Einstieg, gerade wenn es jetzt eben nicht mehr das erste Wochenende ist, einmal zurückzuschauen: Wie war das letzte Wochenende, was ist da gerade noch da, was hat uns wie im Nachgang beschäftigt? – Uns da kurz auszutauschen und dann den Vorblick auf das Wochenende, was eben ansteht.
Ja, also wir schauen da irgendwie schon gut, dass wir sozusagen reinfinden in die Themen. Ja, und dann geht es meistens los mit Textarbeit, wenn wir da den Einstieg haben. Und das Wochenende hat immer so Blöcke von eineinhalb Stunden, halbe Stunde Pause, eineinhalb Stunden Arbeiten. Das heißt, es ist irgendwie eine eigentlich sehr angenehme Form, um ins Arbeiten zu kommen und dann auch gut zwei Tage durchzuhalten. Konkret gibt es eben die Textarbeit, aber auch immer wieder Übungen, die man macht. Die können in der Gruppe sein, die können aber auch mal für sich jeder einzeln sein. Und dann gibt es auf jeden Fall immer diesen Austausch darüber, wie ging es uns. Und ja, dazwischen gibt es gute Versorgung mit Essen und was sonst? Viele schöne Pausengespräche, die ja auch immer sehr, sehr wichtig sind. Es geht dann den ganzen Samstag und den halben Sonntag und dann fahren wir alle wieder nach Hause.

…und was sagen die Teilnehmenden?

Das Begleitstudium bedeutet für mich…
.… eine Denkhaltung zu entwickeln, die sich offen, (selbst-)kritisch und aus unterschiedlichen Perspektiven heraus mit wesentlichen Fragen des gesellschaftlichen und persönlichen Lebens auseinandersetzt.

– Rosa, PPE, Grundjahr 2022/23

Transkript Stimmen von Teilnehmenden (2023)

[Muriel:] Als ich angefangen hatte mit dem Philosophiestudium, gedacht habe, naja, wenn man jetzt immer Fragen stellt und darauf aber keine Antworten finden will, ja eigentlich fast schon so feste, das ist doch total unsicher. Also warum möchte ich das denn? Warum ist das ja strebenswert? Und ich glaube, ich kann es jetzt gar nicht so richtig gut erklären, aber es bringt eigentlich fast mehr Boden und Sicherheit für mich jetzt. Und das finde ich etwas Wahnsinnig spannendes, wie das geht. Also einerseits behält man sich eigentlich ja diese Offenheit immer weiterzufragen und nicht eine feste Antwort zu finden. Aber vielleicht ist es sicherer, weil es einfach mehr dem Leben entspricht.

[Mario:] Was wir hier machen, ist eigentlich, dass wir zwar Texte lesen, aber selbst denken, was darin gedacht oder was da gedacht wurde, dass wir das selbst nochmal denken und dadurch kann ich das für mich lebendig machen und in meinen… dadurch wird es ein Teil meines eigenen Lebens. Und das ist eigentlich lebendige Philosophie, finde ich.

[Johanna:] Ich erinnere mich an dem ersten Wochenende. Da ging es am Ende dann auch um eine Diskussion. Und einer unserer Teilnehmer, der hat sich auch total darauf gefreut. Endlich Diskussion. Und das fand ich total spannend, was für eine Diskussion eben über das Diskutieren aufkam. Oder worüber sprechen wir eigentlich? Und dann ist mir nämlich aufgefallen, dass ich total erleichtert war und so eine Gesetztheit gespürt habe darüber, dass es nicht gleich in dieses „was denkst du eigentlich darüber?“ geht oder dass eigentlich Meinung herausgefordert wird im gesellschaftlichen Diskurs und in Gesprächen, die ich sonst in meinem Alltag oft führe. Sondern dass es darum geht, etwas überhaupt erstmal zu verstehen: Was kann man denn dazu denken.? Diese konkreten Denkbewegungen nachzuvollziehen ist total anstrengend, aber total… befreiend auf eine Art und Weise. Also da reinzugehen, was hat diese Person gedacht? Was haben wir ja eigentlich für existenzielle Probleme grundsätzlich, über die wir in unserem Alltag überhaupt nicht nachdenken? Und vor allem: Was würde vielleicht alles wegfallen, wenn ich erkennen würde, was eigentlich die Denkbewegung wäre? Also mit was würde ich mich vielleicht allem nicht mehr beschäftigen müssen, wenn ich da mehr verstanden hätte? Also ich würde sagen, dass der Alltag von jedem aus vielen Sachen besteht, die vielleicht eigentlich nicht so existenziell sind. Und das ist auf jeden Fall was, was das Studium unterstützt oder fördert.

[Clea:] Also für das kommende Jahr hätte ich auf jeden Fall Lust, das Begleitstudium weiterzumachen, weil ich das Gefühl habe, die Möglichkeit zu haben, immer mal wieder so kleine Ausflüge in andere Meta-Ebene zu machen. Also einfach nochmal Fragen stellen zu können oder in Fragen reinzugehen, die vielleicht sonst im Alltag untergehen und ich erlebe das als sehr wertvoll und richtungsweisend. 

Besonders am Begleitstudium finde ich…
…die Möglichkeit, Denkbewegungen durch eigene Denkaktivität nachzuvollziehen; nicht alleine, sondern in der Auseinandersetzung und im Zusammendenken mit Anderen.

– Nora, Sonderpädagogik, Grundjahr 2025/26

Nike, Ethnologie, Grundjahr 2023/24

Es fühlt sich total erfrischend an, Wissen, Meinungen – die Philosophie – selbst zu ergehen. Quasi ganz unverschult zu erfahren. Ich habe das Gefühl, dadurch einen grundlegend anderen Zugang zu den Inhalten zu bekommen.

Mateo, Erzieher, Grundjahr 2023/24

Das Begleitstudium ist für mich eine Art Reise, die es in vollen Zügen zu genießen gilt. Dabei entdecke, ergründe und entwickle ich neue Gedanken, die immer einen engen Bezug zum Leben, seiner Schönheit und seinen Herausforderungen haben. Besonders toll finde ich, Johanna, Fabian und unsere Gruppe als Mitreisende zu erleben.

Eureka, Psychologie, Grundjahr 2023/24

Wir gehen von alltagsnahen, aber großen Fragestellungen aus, nähern uns ihnen aus unterschiedlichen philosophischen Perspektiven, und spannen dann wieder den Bogen zum aktuellen Diskurs. Dadurch erhält man einen ganz anderen Zugang zu all den großen und kleinen Fragen, die uns betreffen – differenzierter und fundierter als einfache „Meinungen“.

Judith, Humanmedizin, Jahreskurs 2023/24

An sich klingt es banal: Wir lesen gemeinsam Texte – doch durch das gemeinsame Lesen und gemeinsame Nachdenken (und den wertvollen Input bzw. die Anstöße der Dozierenden) entsteht eine gemeinsame Denkbewegung, die sich so reich und mitreißend anfühlt und neue Denkwelten für mich eröffnet.

 

 

Anton, Zimmerer, Grundjahr 2025/26

Für mich als Philosophie-interessierten Menschen ist es wirklich erstaunlich, was es bedeutet, in ihre Geschichte einzutauchen und zu versuchen zu verstehen, warum es in den unterschiedlichen Zeiten geht. Es geht uns uns unser Weltbild mit unseren Idealen oder ähnlichem viel an – uns als Gesellschaft, aber auch als Individuum.

Vincent, Umweltnaturwissenschaften, Grundjahr 2025/26

Wir versuchen gemeinsam Gedanken zu denken und zu tauchen im Wesen der Welt. Und versuchen dabei nicht, alle Korallenriffe auf Artebene zu bestimmen, sondern uns von der Strömung treiben zu lassen und dadurch einen Überblick & ein Gefühl für die (Gedanken-)Welt zu erhalten.

David, Innovationsmanagement & Design, Grundjahr 2023/24

Eine tolle Möglichkeit in die facettenreiche Welt der Philosophie einzutauchen. Für mich die optimale Einsteigerkombination aus großen Philosoph:innen, Themen und Epochen, Textarbeit und Kommunikation. Starke Empfehlung.

„Die Gedanken kommen zu mir,
ich bin ihnen nicht mehr fremd.
Ich wachse ihnen als Stätte zu
wie ein bebautes Feld.“

Hannah Arendt, Denktagebuch, Juni 1951

Hannah Arendt

„Die Gedanken kommen zu mir,
ich bin ihnen nicht mehr fremd.
Ich wachse ihnen als Stätte zu
wie ein bebautes Feld.“

(Hannah Arendt, Denktagebuch, Juni 1951)

Termine und Themen GRUNDJAHR

1. Wochenende

Grundprobleme der Gegenwart:
Philosophieren im Anthropozän

4.–6. Dezember 2026

Was erwartet Dich?

Beim ersten Wochenende fragen wir uns ausgehend von kurzen Textauszügen und eigenen Beobachtungen, wie ein fruchtbares Philosophieren aussehen könnte und welche grundlegenden Probleme andere bereits vor uns ausgemacht und bedacht haben. Hierfür stehen uns als philosophische Ansprechpartner*innen an diesem Wochenende Hannah Arendt (1906–1975), Günther Anders (1902–1992) und Heinrich Barth (1890–1965) zur Verfügung. Sie haben das 20. Jahrhundert in beispielhafter Weise als wache Zeitgenoss*innen wahrgenommen, gedanklich durchdrungen und in Worte gebracht. Ähnlich wie sie wollen wir uns gemeinsam fragen, mit welchen Grundproblemen wir in unserer Gegenwart konfrontiert sind und was uns die Philosophie im Umgang mit ihnen ermöglicht.

2. Wochenende

Wahrheit und Erkenntnis:
Erkundungen unseres Denkens und Wahrnehmens

8.–10. Januar 2027

Was erwartet Dich?

Am zweiten Wochenende erkunden wir unseren Zugang zur Wirklichkeit, der so alltäglich ist, dass wir ihn kaum bewusst bemerken: unser Denken und unser Wahrnehmen. Wie geht eigentlich Denken? Wie kann ich mein Wahrnehmen schulen? – Kann ich eine Erfahrung von Wirklichkeit und Wahrheit machen? Hierfür verfolgen wir anhand klassischer Texte, unter anderem von Kant und Nietzsche, die Geschichte der Wahrheit und ihre Fraglität und Bedrohung durch ‚alternative Fakten‘. So experimentieren wir nicht nur mithilfe von Übungen, sondern lernen durch die Geschichte der Philosophie entscheidende Weichenstellungen, die prägen, wie wir uns selbst und die Welt anschauen. Denn Philosophiegeschichte hat mehr mit unserem Alltag zu tun, als wir uns bewusst machen.

3. Wochenende

Natur und Technik:
Signaturen und Gefährdungen des Lebendigen

19.–21. März 2027

Was erwartet Dich?

Beim dritten Wochenende wenden wir uns der Welt zu, die uns scheinbar umgibt: ‚Gegebene‘ Natur und ‚hergestellte‘ Technik. Wir fragen uns, wie das Verhältnis dieser beiden Sphären zu denken ist und wie die Menschen sich zu ihnen verhalten. Hierfür gehen wir zurück zu einem klassischen Ausgangspunkt unseres Weltbildes: Zu René Descartes’ Unterscheidung von ‚res cogitans‘ (Subjekt) und ‚res extensa‘ (Objekt) und der damit einhergehenden Erkenntnisweise von ‚Natur‘. Diesem Problemaufriss stellen wir mit einen frühen Entwurf aus dem 19. Jahrhundert entgegen, wie Natur nicht als Reservoir für menschliche Zwecke, sondern als lebendiges und selbstständiges Subjekt gedacht werden kann. Zudem fragen wir uns gemeinsam auf Grundlage eines Textes der Technikphilosophie, wie wir sinnvoll über (moderne) Technik nachdenken können. Neben kleineren Übungen vertieft eine Vorlesung die Fragen und ordnet sie in historische und systematische Zusammenhänge ein. Als ‚Aktualisierung‘ am Sonntag blicken wir mit dem Erarbeiteten auf einen zeitgenössischen Text.

4. Wochenende

Geschichte und Biographie:
Wie wird Geschichte gegenwärtig? (Exkursion)

7.–9. Mai 2027

Was erwartet Dich?

Bei diesem Wochenende blicken wir auf ein grundlegendes Phänomen des Menschlichen: die Geschichte. Doch warum bedeutet ‚Geschichte‘ mehr und anderes als ‚Vergangenheit‘? Wir finden Geschichte in der eigenen Biographie und in der Menschheitsgeschichte. Wir finden sie ‚geschichtet‘ an Orten und aufbewahrt in Geschichten – immer gegenwärtig und doch übersehen, prägt Geschichte, wie wir uns und die Welt wahrnehmen. Um dieses Phänomen zu erkunden, begeben wir uns gemeinsam auf Reisen: In Weimar fragen wir nach Möglichkeiten, wie uns Geschichte kulturell und individuell gegenwärtig werden kann. Hierfür suchen wir am Freitag nach Geschichtsschreibung und Erinnerung im Stadtbild und widmen uns am Samstag zwei konkreten Orten und Phänomenen: dem Umbruch des Sehens durch das Bauhaus und dem ‚Zivilisationsbruch‘ durch das Konzentrationslager Buchenwald.

5. Wochenende

Freiheit und Geist:
Wie werde ich ein Ich?

19.–21. Juni 2026
18.–20. Juni 2027

Was erwartet Dich?

Im Anschluss an die Weimar-Exkursion und das nur im Bereich der Menschen auftretende Phänomen der Geschichte widmen wir uns der Frage nach dem nicht feststellbaren Wesen des Menschen. Neben einem Zeugnis für die menschliche Freiheit aus der Renaissance vertiefen wir die Frage des Menschenbildes durch einen Text über Mensch und Geist aus dem Deutschen Idealismus, der auch die Frage der Gemeinschaft beinhaltet. Denn in der Beschäftigung mit Biographie und Geschichte kann die Frage nach dem Verhältnis von Determinismus, Indeterminismus und Freiheit entstehen – und in welcher Beziehung stehe ich zu Anderen, zur Natur und zum Geist? Inwiefern diese Position auch abgründig ist, untersuchen wir mit Kierkegaard und blicken zum Abschluss auf Versuche einer Philosophie der Begegnung.

und danach?

Denkwürdig!
Vertiefungsjahr

(Termine wie Grundjahr)

Was Dich erwartet…

Nach Abschluss des Begleitstudiums kannst Du die Themen und Begegnungen des Jahres vertiefen. Dieses Vertiefungsjahr steht allen bisherigen Teilnehmer:innen offen und wird jedes Jahr mit neuen Texten und Aspekten angeboten.

„Gesetzt, wir wollen Wahrheit: warum nicht lieber Unwahrheit? Und Ungewissheit? Selbst Unwissenheit? – Das Problem vom Werthe der Wahrheit trat vor uns hin, – oder waren wir’s, die vor das Problem hin traten?“

Friedrich Wilhelm Nietzsche,
Jenseits von Gut und Böse, §1

Portrait Friedrich Nietzsche

„Gesetzt, wir wollen Wahrheit: warum nicht lieber Unwahrheit? Und Ungewissheit? Selbst Unwissenheit? – Das Problem vom Werthe der Wahrheit trat vor uns hin, – oder waren wir’s, die vor das Problem hin traten?“

(Friedrich Wilhelm Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, §1)

Bedingungen des Begleitstudiums

Ort und Zeit

Die Wochenendseminare beginnen freitags um 17 Uhr und enden sonntags um 13 Uhr. Sie finden zentral in Stuttgart-Stadtmitte statt, bis auf die Exkursion.

Kosten und Unterbringung

Das Begleitstudium (Raum- & Personalkosten) wird durch Stiftungsgelder und Teilnahmebeiträge finanziert. Wir erbitten zur Teilnahme einen finanziellen Beitrag von 500 Euro für alle fünf Seminare (100 EUR/Seminar), eine Zahlung in zehn monatlichen Raten à 50 Euro ist möglich. Enthalten sind Pausengetränke/-snacks. Nicht enthalten sind Reisekosten und ein Mittagessen am Samstag. Es besteht voraussichtlich die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten während der Seminarwochenenden mit Schlafsack/Isomatte in einer Schule in Ludwigsburg zu übernachten (direkte S-Bahn-Verbindung zwischen Seminarort und Schule). Eine Reduzierung des Beitrags ist in begründeten Fällen auf Nachfrage möglich.

Voraussetzungen und Aufwand

Wenn Du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist und Interesse hast, Dir gemeinsam mit anderen einen existenziellen und eigenständigen Zugang zur Philosophie zu erarbeiten, erfüllst Du alle Bedingungen, um an den fünf Wochenenden des Begleitstudiums teilzunehmen. Vorkenntnisse, Immatrikulationsbescheinigung oder andere Nachweise sind nicht erforderlich. Wir bitten lediglich darum, bei der Anmeldung ein paar Worte zu Deinem Interesse am Begleitstudium mitzuschicken. Die Anmeldung ist nur für das gesamte Studienjahr möglich. Der Aufwand für die Vor- und Nachbereitung liegt in deinem Ermessen: Wir lesen alle Texte gemeinsam im Seminar („close reading“). Es gibt zudem eine freiwillige Vorbereitungsaufgabe und Anregungen zur Nachbereitung.

Zertifikat und Vertiefungsjahr

Die Teilnahme am Begleitstudium können wir mit einem Zertifikat bescheinigen (5 ECTS), das Bewerbungen beigefügt und ggf. zur Anrechnung an Hochschulen und Universitäten eingereicht werden kann. (Die Anrechnung liegt dabei im Ermessen der Hochschulen und Universitäten.)

Das Begleitstudium Philosophie wird gefördert durch:
Logo Karl Schlecht Stiftung
Über die Karl Schlecht Stiftung

Die Karl Schlecht Stiftung (KSG) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Fokus auf „Good Leadership“. Ihre Leitidee ist die Verbesserung von Führung in Business und Gesellschaft durch humanistische Werte. Vor diesem Hintergrund fördert sie Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und angehender Führungskräfte in den Themenbereichen Ethik, Leadership, Entrepreneurship, Kultur und Technik. Die Karl Schlecht Stiftung mit Sitz in Aichtal und einem Büro in Berlin wurde 1998 von Dipl.-Ing. Karl Schlecht gegründet. Der Stifter ist Gründer des Betonpumpenherstellers Putzmeister.

Hier geht es zum Profil des Begleitstudiums Philosophie bei der KSG.

Ansicht Räume
Ansicht Verpflegung<br />

(Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen des Daten- und Persönlichkeitsschutzes keine Gruppenbilder anbieten. Weitere Einblicke auf Instagram.)

Dozierende des Begleitstudiums

Von der Öko-Landwirtschaft über ein Bachelor-Studium im Bereich Wirtschaft hat mich mein Weg zur Philosophie geführt. Durch ein Master-Studium und eine Promotion konnte ich mich tiefer in dieses Fach einarbeiten und bin seit einigen Jahren forschend und lehrend darin tätig. Meine Begeisterung für Philosophie entstammt dem Erlebnis, dass aus der Tätigkeit des Denkens existentielle Erkenntnisse entstehen können, die uns ein wenig mehr Mensch werden lassen.

Denken ist „zu nichts nütze“
Vita | Publikationen

Johanna Hueck

Philosophisches Seminar

Ich möchte Philosophie wieder als das erfahrbar machen, was sie einst war: die existenzielle Entscheidung, im Denken und Tun gemeinsam nach der Wahrheit zu fragen und aus Erkenntnis zu leben. Philosophie kann dabei vor dem Hintergrund der Geschichte eine lebenswerte Zukunft schaffen, die nach meiner Erfahrung – als Journalist in Berlin und für eine NGO in Brüssel – aus dem Bestehenden allein nicht kommt. Momentan schließe ich meine Promotion in Philosophie ab und entwickle neben dem Begleitstudium zeitgemäße Formen des Philosophierens.

„Philosophieren ist kein job“
Vita | Publikationen
>> Zum KI-Philosophie-Podcast

Fabian Warislohner

Philosophisches Seminar

Beratung und Qualitätssicherung: Der Beirat

Um die fachliche und didaktische Qualität des Begleitstudiums zu sichern, haben wir einen wissenschaftlichen Beirat eingerichtet. Der Beirat trifft sich zwei Mal im Jahr zur Beratung.

Mitglieder des Beirats: Prof. Dr. André Bleicher (Allg. Betriebswirtschaftslehre, strategisches Management und Organisation, Hochschule Biberach), Marica Bodrožić (freie Schriftstellerin, Berlin), Prof. Dr. Tilman Borsche (Philosophie, Universität Hildesheim), Prof. Dr. Mechthild Dreyer (Wissenschaftliche Leitung des Kompetenzzentrums für Studium und Beruf, Universität Kaiserslautern-Landau), Prof. Dr. Salvatore Lavecchia (Geschichte der antiken Philoosphie, Universität Udine) und Jun.-Prof. Dr. Gesa Wellmann (Geschichte der Philosophie, Universität Oldenburg)

Beiheft zum „Studium generale“

Im Mai 2026 haben wir zur fachlichen Vertiefung unseres Anliegens einen Sammelband als Beiheft der Zeitschrift Coincidentia herausgegeben, mit dem Titel: „Was heißt und zu welchem Ende studiert man studium generale?“

In den 13 Beiträgen des Beihefts widmen sich namhafte Autorinnen und Autoren dem Begriff und der Geschichte eines studium generale, den Grundlagen des humanistischen Bildungsverständnisses, Potenzialen und Erfordernissen angesichts technologischer und bildungspolitischer Entwicklungen sowie konkreten Versuchen der Umsetzung eines Studium generale.

Hier kannst Du die Einleitung in das Beiheft lesen.

Dein Weg zu uns

Direkter Kontakt:

  •  Schick uns Deine Anfrage oder (Fragen) gerne jederzeit persönlich. Auch wenn Du mit einer Teilnehmerin/einem Teilnehmer sprechen möchtest, vermitteln wir den Kontakt.
  • Wir bieten ab dem Sommer 2026 wieder Online-Infoabende an. Wenn Du informiert werden möchtest, schreib uns einfach eine E-Mail.
  • Aktuelle Einblicke und Neuigkeiten gibt es auf unserem Instagram-Kanal. Gerne folgen! Bist Du auf der Suche nach längeren Orientierungszeiten, verweisen wir gerne auf das Info-Portal Orientierungszeiten.

Du möchtest Dich anmelden?

Wir bitten bei der Anmeldung darum, uns ein paar Worte zu Deinem Interesse am Begleitstudium Philosophie zukommen zu lassen. Das unterstützt uns bei der Vorbereitung des Grundjahres.

Der nächste Kursbeginn ist im Dezember 2026, eine Vormerkung per E-Mail ist möglich. Die Anmeldung ist ab Juni 2026 geöffnet.

Vorgängerprojekt: Studiengangsinitiative „Selbstbestimmt Studieren“

Von 2019 bis 2022 haben wir die Initiative Selbstbestimmt Studieren dabei unterstützt, einen Studiengang zur Philosophie und Gesellschaftsgestaltung zu entwickeln und durchzuführen. Der Studiengang sollte innovative Lernkonzepte integrieren und ein hohes Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung auf Seiten der Studierenden ermöglichen. Er wurde in Form eines zertifizierten Pilotstudiengangs erprobt, weiterentwickelt und zur Akkreditierung in Kooperation mit einer Hochschule oder Universität vorbereitet. Da bisher keine Überführung in diesen Rahmen möglich war, haben wir den Lehrbetrieb nach dem Sommer 2022 eingestellt – und das Begleitstudium Philosophie entwickelt.

„Selbstbestimmt Studieren“, das Motto der Initiative, war für uns nicht nur der Weg, sondern auch das Ziel des Bildungsanliegens. So standen philosophische Module im Kern des Studiengangs, um u.a. Klärung darüber zu erlangen, was es überhaupt heißen kann, ein „Selbst“ zu sein, das sich „bestimmt“.

Archiv: Dokumente & Materialien (Selbstbestimmt Studieren, 2019–2022)