Heinrich Barths Hermeneutik ist unvollendet geblieben. Nach seinem späten Hauptwerk Erkenntnis der Existenz wollte der Basler Philosoph eine Arbeit vorlegen, welche sich der allgemeinen Hermeneutik ebenso wie der christlich-neutestamentlichen unter einer existenzphilosophischen Perspektive nähert. Einige ausgearbeitete Teile sind erhalten geblieben. Das Fachkolloquium widmet sich den im Abhandlungs-Band Existenzphilosophie und neutestamentliche Hermeneutik unter der Überschrift „Zur Hermeneutik des Neuen Testaments“ abgedruckten (Teil)Kapiteln, die im fünften Teil versammelt sind. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit im Fachkolloquum steht ein close reading von „1. Über den Sinn der Hermeneutik im Allgemeinen“. Weitere Passagen und Impulsreferate werden je nach Schwerpunktsetzung der Beteiligten hinzukommen. Das Fachkolloquium dient der vorbereitenden Annäherung an die Barth’sche Hermeneutik, um von da aus eine Vertiefung derselben, insbesondere mit Blick auf das Neue Testament, in weiteren Treffen und anderen Formaten zu ermöglichen. Eine gründliche Lektüre des fünften Teils der genannten „Abhandlungen“ sowie eine Grundkenntnis der Existenzphilosoph Barths wird bei Teilnahme vorausgesetzt.
Die Anmeldung zum Fachkolloquium ist per E-Mail bis spätestens 31. Oktober 2026 möglich bei:
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